Rezept: Schneller Kokosjoghurt

Hier ein Rezept für einen ganz schnellen Kokosjoghurt. Die Zubereitung ist denkbar einfach.

Man braucht:

  • KokosmilchFeatured image
  • Zitronensaft
  • Agavensirup oder andere Süssungsmittel
  • Pfeilwurzstärke
  • Aroma nach Belieben

Kokosmilch mit ein wenig Zitronensaft verühren und ein paar Minuten stehen lassen. Das sorgt für den säuerlichen Joghurtgeschmackt.

Nach Belieben süssen und kochen. Pfeilwurzstärke (oder andere Stärke) unterrühren.

Abkühlen lassen, fertig! Auf dem Foto ist ein Granatapfel-Minz Joghurt.

Rezept: Kürbis Wirsing Rouladen an Orangensauce

Es ist zwar keine Fotoschönheit, aber lecker. 😉 Außerdem ist das Ganze eine super Winter Vitaminbombe.
Zutaten für etwa 4 Rouladen:

  • 4 Blätter Wirsing
  • 2 große EL Kürbispüree
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Tasse TK Erbsen
  • ein etwa 10 cm langes Stück Lauch
  • Salz
  • Pfeffer
  • geräuchertes Paprikapulver
  • vielleicht etwas Muskat
  • 1 Orange
  • 1/2 Tasse Orangensaft
  • ein kleines Stück Ingwer

Das Pürree sollte sehr fest sein (z.B. vom Hokkaidokürbis). Falls es nicht fest ist, eine gekochte Kartoffel stampfen und unter das Pürree mischen.

Pürree mit den Erbsen, Salz, Pfeffer und Paprika mischen.
Die Wirsingblätter in kochendem Salzwasser garen. Die Knoblauchzehe und den kleingeschnittenen Lauch dazu geben. Wenn alles schön weich ist, den Knoblauch zerdrücken und zusammen mit dem Lauch zum Pürree geben.
Die Wirsingblätter entstrunken und mit jeweils etwa 1 EL Pürreemasse füllen, gut zusammenrollen.
Die Orange filletieren und in einer Pfanne mit etwas Olivenöl karamellisieren lassen.
Die Rouladen hinzugeben. Etwas Orangensaft angießen und mit Ingwerstücken noch etwa 5 Minuten köcheln. Bei Bedarf salzen und pfeffern.
Fertig!
Eine Vitamin C Bombe für den Winter!

Rezept: Kürbispüree

Eine wichtige Grundzutat für viele Kürbisrezepte ist Kürbispüree. Mir wurde gesagt, dieses sei in den USA in jedem Supermarkt zu bekommen. Da dieses in unseren Gefilden nicht der Fall ist, hier eine super fixe Anleitung zur Eigenproduktion.

Dazu den Kürbis halbieren, je nach Größe auch vierteln. Den Kürbis mit der Schnittfläche nach unten in eine ofenfeste Form legen und mit etwas Wasser angießen. Bei etwa 190°C so lange backen, bis das Fleisch weich ist. Die Schale lässt sich dann sehr leicht abziehen und die Kerne fallen fast von alleine raus.

Tipp: Die Kerne waschen und rösten. Lecker.

Viele Rezepte schlagen vor, den Kürbis in Wasser zu kochen, aber ich finde den Geschmack dann einfach nicht mehr so toll.

Das Ergebnis variiert stark von Kürbissorte zu Kürbissorte – während Hokkaido ein sehr festes und süsses Püree ergibt, werden andere Sorten wässriger und saurer. Im Kühlschrank gut verpackt ist das Püree etwa eine Woche haltbar.

Wer jetzt noch ein paar Ideen braucht, was man alles mit dem Püree machen kann, der kann sich gerne ein paar Inspirationen hier holen.

Veganer Pumpkin Spice Latte

Kürbis Wirsing Rouladen

Kürbis Linsen Aufstrich

Rezept: Vegane, glutenfreie Apfel Calvados Dominosteine

Ich liebe Dominosteine. Die Freude war entsprechend groß, als ich letztens glutenfreie Dominosteine im Laden sah. Die Trauer auch, als mir klar wurde, dass ich 4€ für 8 Dominosteine bezahlt hatte.

Hier kommt also meine Alternative.

Zuerst muss man einen Lebkuchenteig machen. Das Grundrezept war ein Lebkuchenteig von vegancandy. Da der Teig natürlich nicht glutenfrei war, habe ich ihn etwas abgewandelt.

Zutaten für den Lebkuchen-Teig:

  • 500g glutenfreies Mehl
  • 1 EL Natron
  • 250g Zucker
  • 2 EL Lebkuchengewürz
  • 4 EL Back-Kakao
  • 2 EL Öl
  • etwa 250 ml Reismilch
  • einige Spritzer Zitrone

Die trockenen Zutaten vermengen und während des Knetens die Milch zugeben. Es sollte ein schöner, fester Teig entstehen. Diesen etwa 1cm dick auf einem Backblech ausrollen und für etwa 15min bei 190°C in den Ofen.

Das Ergebnis ist ein leckerer Lebkuchteig, der ausgestochen und mit Schoki überzogen auch schon sehr lecker ist. Jetzt verwandeln wir den Teig allerdings noch in Dominosteine.

Hierfür habe ich ein Apfelkompott gekocht.

Zutaten für das Apfelkompott:

  • 4 geschälte und entkernte Äpfel
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 Zimtstange
  • etwa 250gr Rohrzucker
  • Wasser
  • etwa 2 EL Pfeilwurzelstärke

Für das Kompott zuerst den Zucker mit wenig Wasser leicht karamellisieren. Dann die kleingeschnittenen Äpfel, Zimt, Zitrone und evtl. etwas Wasser zugeben. Die Mischung kocht so lange, bis die Äpfel zerfallen und schon weich werden. Mit dem Stampfer die Äpfel zerdrücken und Pfeilwurzstärke in Wasser anrühren und in den Topf geben. So lange kochen lassen, bis eine relativ feste Mischung entsteht. Zimtstange entfernen.

Auch das Apfelkompott ist für sich sehr lecker. Zum Dominostein fehlt allerdings noch die Marzipanmasse.

Zutaten Marzipanfüllung:

  • 200gr Marzipan
  • 1 EL Calvados (optional!)
  • etwas Puderzucker

Die Zutaten gut vermengen. Die Marzipanmasse wird dünn auf den Lebkuchenteig ausgerollt, so dass der ganze Lebkuchen bedeckt ist. Dann folgt das abgekühlte Apfelkompott.

Alles ziehen lassen und in der Zwischenzeit die Kuvertüre vorbereiten.

Zutaten Kuvertüre:

  • etwa 200gr dunkle Kuvertüre
  • ein wenig Kokosfett (sorgt für den schönen Glanz auf der Schoki)

Kuvertüre vorsichtig schmelzen und das Kokosfett einarbeiten.

Die Teig-Marzipan-Apfel Platte in Würfel schneiden und mit Kuvertüre überziehen.

Trocknen lassen und genießen!

Rezept: Marokkanischer Minztee

Eines meiner Lieblingsrezepte aus Marokko ist hausgemachter Minztee.

Für original Minztee braucht man marokkanische Minze – diese gibt es in jeder gut sortierten Gärtnerei. Das Kraut ist sehr ergiebig, zäh und lässt sich auch im Kübel anbauen und dort überwintern. Falls man keine marokkanische Minze zur Hand hat, tut’s auch normale Minze, aber der Geschmack ist etwas anders.

Man braucht:

  • Minze
  • braunen Zucker
  • nach Geschmack grünen Tee

Großzügig braunen Zucker in einen Becher geben. Minzzweige nach Belieben in den Becher. Alles vorsichtig mit heißem Wasser oder grünem Tee aufgießen.

Kurz ziehen lassen, nicht rühren! Marokkanische Regel: Wer umrührt ist selber Schuld.

Ein super schneller und leckerer Tee. Im Süden Marokkos nimmt der Anteil frischer Minze stark ab, dafür wird der grüne Tee stärker. Das ist sicherlich Geschmackssache.

Rezept: Lebkuchengewürz

Eine kurze Einleitung zum Thema Gewürze. Ich liebe Gewürze! Ich habe immer einen vollen Schrank Gewürze. Aber ich mag in den meisten Fällen kein Pulverzeug das ewig steht und dabei seinen tollen Geschmack verliert. Daher kaufe ich solche Sachen wie Lebkuchengewürz ungern, wenn ich die Grundzutaten eh Zuhause habe (und so auch schneller verbrauche, da man die Gewürze auch für Currys und ähnliches braucht). Hier also eine grobe Anleitung. Das Gewürz kann natürlich je nach Geschmack angepasst werden.

  • 3 TL gemahlener Zimt
  • 1 TL gemahlener Koriander
  • 1 TL gemahlene Muskatnuss
  • 1 TL gemahlener Piment
  • 1 TL gemahlene Nelken
  • 1 TL gemahlener Kardamom (selber gemahlen eine wahre Geruchsexplosion!)
  • 1 TL gemahlener Ingwer
  • 1/2 TL gemahlene Muskatblüte

Fertig ist die Mischung. Das dazugehörige Lebkuchen bzw. Dominosteinrezept folgt in Kürze.

Rezept: Veganer gesalzener Sahnekaramell

Wieder ein Weihnachtsding. Sahnekaramell. Vorweg, das Rezept ist nichts für Menschen, die ihre Bonbons immer kauen. Die Karamellen sind absolut tödlich für jede Krone.

Aber lecker!

Was braucht man also?

  • etwa 150 gr Zucker (ich habe braunen Raffinadezucker genommen)
  • etwa 150 gr Kokosmilch
  • etwas Vanillemark
  • (leider) momentan noch etwas Puderzucker
  • Meersalz

Ich habe erst mal das normale Karamellrezept genommen, die Butter weggelassen und die Sahne durch Kokosmilch ersetzt. Zucker schmelzen und zum Kochen bringen. Wenn der Zucker schön klar ist und kocht, langsam die Kokosmilch zugeben. Das Resultat war leider sehr flüssig. Nach Zugabe von Vanille habe ich also das Gemisch unter rühren einkochen lassen. Es hat sicher 15 Minuten gedauert, bis sich die Masse so verdickt hatte, dass sie erkaltet auf einem Löffel nicht mehr tropfte.

Das Ergebnis dann in ein mit Backpapier ausgeschlagenes Gefäß geben und erkalten lassen. Wenn sich eine Haut gebildet hat, das Karamell salzen. Vorsicht mit dem Salz! Besser langsam vorarbeiten.

Schließlich wird das Ergebnis in Stücke geschnitten und ist lecker!

Da mein Karamell ziemlich klebrig an der Oberfläche war, hab ich’s in Puderzucker gewälzt. Sehr zu meinem Leidwesen. Jetzt schmeckt der erste Bissen nämlich nach Puderzucker. 😦 Ich denke, gemahlener Rohrzucker oder vielleicht ein Zimt-Kakao Gemisch wären auch gut gewesen.

Trotzdem lecker.

EDIT: Die Puderzucker Idee war wohl doch nicht so übel. Es hat sich mittlerweile eine schöne knackige Kruste außen gebildet, innen ist das Karamell aber noch super weich. Es schmeckt auch nicht mehr nach Puderzucker!

Rezept: Vegane Weihnachtsmandeln

Ich liebe Weihnachtsmandeln. Leider sind die immer so super teuer und dann meist weder glutenfrei, noch vegan. Also, was bleibt übrig? Selber machen!

Zuerst macht man gebrannte Mandeln (auch schon lecker!).

  • 50gr Zucker
  • 1 EL kaltes Wasser
  • 150gr Mandeln

Zucker und Wasser in einem Topf karamellisieren lassen. Vorsicht, heiß! Der Zucker muss schön flüssig und durchsichtig werden. Wenn das der Fall ist, die Mandeln hinzufügen und rühren, bis der Zucker braun wird. Die Mandeln sollten dann auch nicht mehr einen großen Klumpen bilden, sondern sich einfach von einander lösen.

Die gebrannten Mandeln auf Backpapier legen und abkühlen lassen. Jetzt sind sie schon lecker, aber es geht noch mehr. 😉

  • 100gr Kuvertüre (wer’s vegan mag, nimmt dunkle Kuvertüre)
  • ca. 2 EL Puderzucker
  • ca. 2 EL Kakaopulver
  • Gewürze (ich habe sehr viel Zimt und ein wenig von meiner Kürbisgewürzmischung benutzt)

Kuvertüre schmelzen. An dieser Stelle sei erwähnt, dass ich wohl weiß, dass man Kuvertüre im Wasserbad schmilzt. An dieser Stelle sei auch erwähnt, dass ich sowas nur bei großen Projekten machen. Wenn ich nur wenig Kuvertüre brauche, stelle ich einfach den Topf auf den Herd, erwärme den, werfe die Kuvertüre rein und passe auf. Man braucht eigentlich keine Hitzezufuhr mehr, sobald die Schoki beginnt zu schmelzen.

Die Mandeln durch die Kuvertüre ziehen und etwa eine Stunde trocknen lassen.

Dann die Mandeln zuerst im Puderzucker, dann in der Gewürzmischung und im Kakao schwenken.

Fertig!

Nächstes Mal werde ich die Gewürze schon in die Kuvertüre einarbeiten. Ich denke, das wird lecker. 😉